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Oldtimer Autos in Redcliffe und Scarborough Holiday Village

Wir hängen ja noch bis Ende März (ca.) in der Gegend nördlich von Brisbane rum (in diesem Video erklär ich noch mal kurz, wieso) und gewöhnen uns so häppchenweise an das Nomadenleben. Vorrangig bevorzugen wir aktuell Showgrounds als längerfristige Parkplätze. Showgrounds sind perfekt für Leute, die keine Lust auf überfüllte Campingplätze haben, keine Spielplätze und anderen Schnickschnack brauchen (den man dann ja mit dem höheren Preis pro Nacht mit bezahlt) und sind hundfreundlich! Wer also durch Australien reist und ein bisschen aufs Geld achten möchte, der ist auf Showgrounds perfekt aufgehoben.

Was sind eigentlich Showgrounds?

Naja, grob gesagt sind das Veranstaltungsgelände, die oft von der Stadt oder Gemeinde oder von Vereinen geleitet und unterhalten werden. Hier werden also Shows abgehalten. In den ländlichen Gemeinden sind das oft Rodeos, Viehmärkte usw., während in den größeren Staedten die Orientierung mehr auf städtischem Charakter der Shows liegt. Autoshows, Gartenshows usw. Die bekannteste und größte Show in Brisbane ist die Ekka, die jedes Jahr im August stattfindet und eine mehrtägige Farm- und Viehshow auf den Showgrounds mitten in der Stadt ist. Da finden dann Viehauktionen (Rinder, Schafe, Hühner etc) statt, Hundeshows wie Agility, es gibt Ausstellungsgelände mit Traktoren und anderen schweren Gerät für die Farmarbeit. Für die Kinder gibt es Karussels in allen Größenordnungen, also praktisch vergleichbar wie die Kirmes in Deutschland. Es gibt Fressbuden ohne Ende.

Wenn grad keine Shows abgehalten werden, sind die Showgrounds offen für Camper wie du und ich. Man bezahlt eine niedrige Gebühr (die oft in den Outbackgegenden niedriger sind als in größeren Ballungsgebieten – Angebot und Nachfrage), und kann bis zu 4 Wochen am Stück hier parken. In der Platzgebühr sind dann die Nutzung von Toiletten und Duschen sowie des ‘Dump Points’ (die Klärgrube, in die man die Toilette vom Wohnwagen entleeren kann) enthalten.

Die Gebühren hier an der Ostküste liegen zwischen 20-25 AUD pro Nacht für Parkplätze ohne Strom- und Wasseranschluss (‘unpowered’) und 30-35 AUD pro Nacht für Parkplatz mit Strom- und Wasseranschluss (‘powered’). Verglichen mit Campingplatzgebühren jeweils in der selben Gegend meist ab 40 AUD pro Nacht aufwärts, je nach Lage, kann man hier also durchaus ein paar $ sparen, hat mehr Platz als auf einem Campingplatz und wie gesagt, Showgrounds erlauben auch Hunde, während das bei Campingplätzen gerade entlang der Küste eher Glückssache ist, zumindest rund um Brisbane.

Das folgende Video nimmt euch mit auf die Oldtimer Autoshow, die auf den Redcliffe Showgrounds stattfand, als wir dort im Januar kampiert haben. Danach waren wir dann 4 Wochen auf dem Scarborough Holiday Village Caravan Park, einer der wenigen nördlich von Brisbane, der mit Lage direkt am Meer auch Hunde erlaubt.

Wer keine Hunde hat, mag sich auf diesem Campingplatz vielleicht gut aufgehoben fühlen. Die Toiletten und Duschen sind super sauber, es gibt eine ‘Laundry’ mit grossen Waschmaschinen und Trocknern, die man gegen jeweils 4 $ pro Durchlauf nutzen kann (man gut, dass wir eine Waschmaschine im Caravan haben, das spart doch ne Menge Geld), und der Park liegt nur einen Sprung vom hundefreundlichen Strand entfernt und hat ein super nettes Cafe vor dem Eingang.

Für uns stellte sich heraus, dass das nicht so die Art Caravanpark ist, die wir in Zukunft ansteuern werden. Es war alles viel zu eng, was dazu führte, dass Dudley in den 4 Wochen kaum zur Ruhe kam, weil ständig irgendjemand am Caravan vorbei lief und er ja sein ‘Grundstück’ bewachen musste.

Teurer ist der Caravanpark auch. 42$ pro Nacht (powered), aber man bekommt Rabatt, wenn man jeweils mind. 7 Tage am Stück bucht. Dann bezahlt man nur 35$ pro Nacht. Allerdings ist die maximale Standzeit auf 6 Wochen begrenzt, andere wollen ja auch mal 🙂

Wir hatten 4 Wochen gebucht, und waren am Ende froh, dort weg zu kommen. Nicht weil uns der Caravanpark nicht gefallen hat, wie gesagt. Er war einfach nicht für uns geeignet, weil wir eben einen Hund dabei haben, der genauso wie wir nicht wirklich massenkompatibel ist.

 

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